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EKOS im Überblick

Die adäquate medizinische Versorgung von Patienten mit seltenen, hochkontagiösen und lebensbedrohlichen Erkrankungen ist in Deutschland über den STAKOB sichergestellt. Der Krankheitsverdacht jedoch wird häufig bereits außerhalb dieser hochspezialisierten Behandlungszentren ausgesprochen.

EKOS ist ein Verbundprojekt, das durch das vom BMBF geförderte Konsortium InfectControl 2020 finanziert wird. Der Verbund besteht aus 10 Partnerinstitutionen, für die das Robert Koch-Institut die Koordination übernimmt. Laufzeit des Vorhabens: 01.07.2016 – 30.06.2019.

Es besteht aus drei Teilvorhaben: Prozessuales Hygienemanagement, Baulich-funktionales Hygienemanagement, Resilienzförderung.

Die Abkürzung EKOS steht für „Entwicklung eines neuartigen Konzepts zur Sicherstellung der infektiologisch-medizinischen Versorgung von Patienten mit Krankheiten durch hochpathogene Erreger in Schwerpunktkrankenhäusern“.

Ziele

  • Sichere infektiologisch-medizinischen Versorgung von Patienten mit Krankheiten durch hochpathogene Erreger in Schwerpunkt-Krankenhäusern gewährleisten

    • Konzeption eines temporären Isolierbereiches für Notaufnahmen
    • Entwicklung und Implementierung eines optimierten Hygienemanagements und Trainings
    • Resilienzförderung und Information von Patienten und Öffentlichkeit

Besonderheiten

  • Evidenzbasierung der Barrieremaßnahmen
  • Untersuchung des Keimauftritts und der Aerosolverbreitung
  • Entwicklung transsektorealer Standards für das prozessuale Hygienemanagement

Vorteile

  • Mögliche Kosten für das Gesundheitswesen in Millionenhöhe durch progressive Krankheitsverläufe, unzureichende Patientenversorgung bzw. das Auftreten von nosokomialen Infektionen werden vermieden.
  • Durch die Stärkung von Krankenhäusern in zwei ostdeutschen Städten (Klinikum Barnim/ Werner-Forßmann-Krankenhaus in Eberswalde und Klinikum Chemnitz) entstehen dort lokale Exzellenzcluster für eine nachhaltige Entwicklung in der Region.

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